Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung PDF Drucken E-Mail

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Das Ambulant Betreute Wohnen ist ein Angebot für Menschen mit psychischer Erkrankung. Betreute Wohngruppen gibt es beim DRK- Kreisverband Ludwigsburg e.V. seit 1984. Im März 2004 wurde von Seiten des DRK die erste Wohngemeinschaft im Kreis Ludwigsburg für psychisch kranke Frauen, die in der Vergangenheit traumatisiert wurden, eröffnet.

 

Betreutes Wohnen heißt, dass Menschen mit einer psychischen Erkrankung allein, zu zweit oder in einer Wohngemeinschaft leben und dabei kontinuierlich von Sozialarbeitern/ Sozialpädagogen, z.T. mit Zusatzausbildungen, betreut werden.


 

Der DRK - Kreisverband Ludwigsburg e.V. bietet Betreuung für psychisch erkrankte Menschen:

o In der eigenen Wohnung

o In der eigenen Familie

o In einer Wohngruppe

o In einer Wohngruppe für Menschen, die langfristig zusammen leben möchten

o In einer Wohngruppe für Frauen mit traumatischen Erfahrungen

 

Ziel des Ambulant Betreuten Wohnens ist die Erlangung größtmöglicher Selbstständigkeit, die Unabhängigkeit von stationärer Hilfe, die soziale Integration der zu Betreuenden, insbesondere die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, durch die Aktivierung eigener Ressourcen.

 

Wir beraten, begleiten, unterstützen und fördern psychisch erkrankte Menschen z.B. bei:


  • Erhalt von Wohnraum, im Bedarfsfall Unterstützung bei der Wohnungssuche
  • Sicherung wirtschaftlicher Grundlagen, z.B. ALG II und Grundsicherung
  • Gestaltung des Tagesablaufs
  • Suche und Erhalt von Arbeits- und beschäftigungmöglichkeiten sowie Rehabilitationsmaßnahmen.
  • Gestaltung sozialer Kontakte
  • Arzttermine

Für die Bewohnerinnen der Frauen - WG steht neben der äußeren Absicherung (s.o.) die innere Sicherheit im Vordergrund.

Die Frauen werden deshalb von der therapeutisch ausgebildeten Betreuerin angeleitet zu:


  • Stabilisierenden Übungen
  • Herstellung eines Gegenwartbezuges
  • Umgang mit den massiven Gefühlsschwankungen
  • Umgang mit dem Drang, sich selbst zu verletzen oder in anderer Form zu schädigen
  • Sich selbst zu helfen oder Hilfe zu holen
  • Genügend Stabilität zu erreichen, um in einer ambulanten oder stationären Therapie die traumatischen Erlebnisse aufzuarbeiten

 

In einem Hilfeplan werden die individuellen Ziele gemeinsam festgelegt und immer wieder gemeinsam überprüft und angepasst. Die Dauer der Betreuung ist individuell unterschiedlich.