| Die Schulsozialarbeit an der Uhlandschule Ludwigsburg |
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Die Uhlandschule ist eine Hauptschule mit Werkrealschule mit Lage in der Ludwigsburger Innenstadt. Ein Ausländeranteil von ca. 80 % und die für Jugendliche ungünstige Lage machen sie zu einer so genannten Schule im sozialen Brennpunkt. Die Schulsozialarbeit arbeitet seit 1986 nach einer schulunterstützenden Konzeption und gleicht strukturelle Defizite im Freizeitbereich aus. Dem Schülertreff “Saftladen“ stehen ca.160 m² zur Verfügung, auf denen hauptsächlich kostenlose Freizeit – und Aufenthaltsmöglichkeiten wie z. B. Tischkicker, Billard, Musikanlage, Spiele, Jugendzeitschriften und – literatur, Sonderveranstaltungen, Ruhe – und Hausaufgabenraum geboten wird . Zudem ist der Saftladen ideal für die Kontaktaufnahme zwischen dem Schulsozialarbeiter und den Schüler/ -innen. Die dadurch entstehende Kommunikation, innerhalb des Saftladens, leistet wiederum einen wichtigen Beitrag für ein positives Schulklima. Die Arbeit gliedert sich wie folgt: 1. Offenes Angebot (Schülertreff “Saftladen“) und FreizeitpädagogikHier bietet die Schulsozialarbeit den Kindern und Jugendlichen täglich vier Stunden “ein Stück “ positive Lebenswelt als Alternative zur Straße. Außerdem wird die Kontaktzeit dazu genutzt Beziehungs –und Vertrauensarbeit zu leisten um so, wenn nötig, Hilfeprozesse in die Wege zu leiten. Das Anliegen des “Saftladens“ ist es für eine lebensweltorientierte Alltagsbegleitung zu sorgen. Dabei spielt die Verbindung zwischen der Kontaktarbeit und der persönlichen Zuwendung mit den Sozialisationsleistungen hinsichtlich lebenspraktischer und sozialer Kompetenz, eine wichtige Rolle. Die Erarbeitung und das Training sozialer Verhaltens-, Handlungs-, und Denkweisen sind ebenso wichtig. Auf diese Weise, wird einerseits zu einem positiven Schulklima beigetragen und anderseits auf individueller Ebene der Etablierung aggressiver Problemlösungsstrategien entgegengewirkt.
2. Beratung und EinzelhilfeDurch diese Unterstützung wird sowohl der Schülerschaft, als auch den Eltern die Möglichkeit geboten konkrete Hilfe bei Problemen zu erhalten. Diese erstreckt sich auf ökonomische Beratung bzw. Hilfeanbahnung, Erziehungs- und Entwicklungsberatung, aufzeigen von adäquaten Lebensbewältigungsstrategien, Vermittlung zw. dem System Schule und Elternhaus ... etc. Dieser Arbeitsbereich lebt von der Vernetzung mit anderen Institutionen wie z.B. der Jugendsachbearbeitung der Polizei, dem Jugendamt/ Jugendgerichtshilfe und weiteren sozialen Leistungsträgern. 3. BetreuungsgruppeIntegriert in den offenen Betrieb am Nachmittag, bietet die Schulsozialarbeit die Möglichkeit schulisch, bzw. sozial besonders gefährdete Jugendliche intensiver zu betreuen. Gegebenenfalls wird Hausaufgabenhilfe und/ oder Erziehungshilfe geleistet.
4. Schulunterstützende ArbeitGemeinsame Erziehung- und Hilfeplanung, Teilnahme an Gesamtlehrer- und Klassenkonferenzen, außerschulische Veranstaltungen, Gruppenarbeit mit einzelnen Klassen sowie die sozialwissenschaftliche Beratung sind Aufgaben, welche ohne die gute und vertrauensvolle Kooperation mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium nicht zu bewältigen wären. |




