AIDS-Hilfe PDF Drucken E-Mail


Betreutes Wohnen für Menschen mit HIV-Infektionen und AIDS
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Die Krankenwohnung ist für Menschen eingerichtet, die aus ihrer besonderen Lage als AIDS-Kranke in Bezug auf Wohnraum, Hilfs- und Pflegebedürftigkeit und Lebensqualität neue Perspektiven suchen.

Mit einem Platz in der Krankenwohnung soll es ihnen möglich sein, ohne Sorge um Betreuung im akuten Krankheitsfall ihr Leben zu gestalten.


Personal

Das Team besteht aus einer Krankenpflegekraft, einer Sozialarbeiterin, Pflegehelfern, FSJ-Praktikanten,Zivildienstleistenden und ehrenamtlichen Helfern. Bei Bedarf werden Pflegekräfte aus der ambulanten Pflege des DRK in der Krankenwohnung eingesetzt.




Angebot

Das Angebot der Krankenwohnung umfasst Hilfen in verschiedenen Bereichen:


  • psycho-soziale Betreuung
  • sozialrechtliche Hilfen (Kontakt zu Ämtern, Regelung der Finanzen)
  • Unterstützung bei der medikamentösen Therapie
  • Krankenpflege
  • hauswirtschaftliche Hilfen
  • ambulante Angebote
  • gemeinsame Aktivitäten und Freizeitgestaltung


Die Krankenwohnung wird rund um die Uhr betreut.

Die Betreuung richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen der einzelnen Bewohner.

Beschreibung der Wohnung

  • verkehrsgünstige Lage nahe der Innenstadt von Ludwigsburg
  • sechs Einzelzimmer
  • gemeinschaftliches Wohnzimmer
  • gemeinschaftliche Küche
  • zwei behindertengerechte Badezimmer
  • Treppenlift
  • Pflegebetten
  • Garten
  • Die Zimmer können nach eigenen Vorstellungen eingerichtet werden.


Finanzierung

Je nach individuellen Voraussetzungen finanziert sich die Betreuung in der Krankenwohnung

aus Beiträgen der zuständigen Sozialhilfeträger und der Kranken- und Pflegeversicherung.

Für nähere Informationen zu Aufnahmekriterien, Aufnahmeweg, Finanzierung, sowie für offene Fragen steht Ihnen das Team der Krankenwohnung gerne persönlich zur Verfügung.



Beratung für Menschen die von HIV und AIDS betroffen sind

Wir bieten allen Betroffenen und deren Angörigen folgende Beratungsmöglichkeiten an:

Einzelgespräche (Möglichkeit zur anonymen Beratung)

Gruppengespräche

Telefonberatung

Haus- und Klinikbesuche

Angehörigenarbeit

Beratung und Informationen für Arbeitgeber, Schulen und andere Institutionen

Stammtische für Betroffenen und deren Angehörige

Informationsveranstaltungen in der Öffentlichkeit oder für Interessierte

Interessenvertretung der Klienten gegenüber Ärzten, Justiz und Behörden durch Begleitung, persönliche Vorsprachen und schriftliche Stellungnahmen

Bereitstellung finanzieller Mittel durch Antragsstellung bei Stiftungen

Persönliche Hilfen in der Alltagsbewältigung

Vermittlung von ehrenamtlichen Helfern

Kooperation mit Ärzten. Kliniken und Pflegediensten